Regensburg
Die Entwicklung der Krankenversorgung in Europa lässt sich am Beispiel Regensburgs besonders anschaulich erzählen. Von dem vermuteten valetudinarium des römischen Legionslagers in der Antike über die klösterliche Pilger- und Krankenherberge von St. Emmeram im Frühmittelalter, das städtische Katharinenspital im Hochmittelalter bis hin zur bürgerlichen Stiftung St. Oswald im Spätmittelalter spannt sich ein weiter historischer Bogen.
An den wechselnden Trägerschaften dieser Einrichtungen wird deutlich, dass die Sorge für Kranke im Laufe der Geschichte jeweils als Aufgabe unterschiedlicher sozialer Gruppen verstanden wurde – vom Militär über die Klöster bis zur städtischen Bürgerschaft.
Daneben entstanden spezialisierte Spitäler für bestimmte Krankheiten und Seuchen, etwa das Leprosenhaus St. Niklas, das Blatternhaus bei St. Leonhard oder der Pestinhof am Unteren Wöhrd.
Die zehn Stationen unseres Rundgangs eröffnen so nicht nur einen Einblick in die Regensburger Spitallandschaft, sondern ermöglichen zugleich eine Zeitreise durch die europäische Medizingeschichte.
Starte den Tourmodus, um die Stationen in Regensburg vor Ort besichtigen zu können oder recherchiere über die Hospitäler mithilfe der Liste.