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Spitäler in Regensburg


St. Peter Waisenhaus,
Das Wirtshaus "Zum Nackenden Herrgott"

Weihbischof Gottfried Langwerth von Simmern hatte viele Steine aus dem Weg zu räumen, bevor er 1737 das neue Waisenhaus in Stadtamhof einweihen konnte. Hämischen Bürger schwebte eine ganz andere Nutzung des Gebäudes vor.

Steinweg 1, 93059 Regensburg, 49°01'37.4"N 12°05'48.4"E

Heilig Geist Spital in Augsburg

Katharinen Spital,
Ein Krankenhaus als Festung

Das Katharinenspital liegt am Brückenkopf, der Steinernen Brücke vorgelagert. Über Jahrhunderte zeigte sie den Wittelsbachern, die eigentlich diese Uferseite beherrschten, den Anspruch der Regensburger, den Übergang über die Donau zu kontrollieren.

Am Brückenfuß 1-3, 93059 Regensburg, 49°01'26.6"N 12°05'49.4"E

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St. Oswald Spital,
Ein Monument für reiche Stifter

Das St. Oswald Spital war auch als das „Reiche Spital“ bekannt. Seit der Stiftung um 1300 waren sowohl Kirche als auch Spitalgebäude vielen Umbauten unterworfen. Doch die Wappen der Stifter prangen nach wie vor deutlich sichtbar zur Donau hin.

Weißgerbergraben 3, 93047 Regensburg (Standort vor Emmerams-Forum), 49°00'57.9"N 12°05'35.2"E

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St. Alban Seelhaus,
Was bitte ist eine Seelnonne?

In früheren Jahrhunderten gab es Frauen, die ihr Leben aus religiösen Gründen der Krankenpflege widmeten. Diese Frauen nannte man Seelnonnen oder auch Beginen. Sie lebten zusammen in eigenen Häusern – in Regensburg sogar bis sie selbst zu Pflegefällen wurden.

St.-Albans-Gasse 9, 93047 Regensburg, 49°01'14.6"N 12°05'31.2"E

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Blatternhaus bei St. Leonhard,
Holzkur gegen die Syphilis

Mit dem Auftreten der Syphilis um 1500 wurden teilweise eigene Spitäler zur Unterbringung dieser Patienten eingerichtet. In Regensburg stand so ein Haus am westlichen Stadtrand. Das Baden in einem Sud, in dem Holz gekocht worden war, sollten Linderung bringen.

St. Leonhards-Gasse 12, 93047 Regensburg (Standort Gerbergasse), 49°01'18.2"N 12°05'07.6"E

Blatternhaus

St. Lazarus Leprosenhaus,
Von der Leichenhalle zum Kindergarten

Die Bezeichnung Leprosenhaus zeigt, dass in dieser Einrichtung im Hochmittelalter Leprakranke untergebracht waren. Später wurden allgemein Menschen mit ansteckenden Krankheiten außerhalb der Stadt untergebracht. Nach dem 30-jährigen Krieg blieb nur ein Friedhof übrig.

Prüfeninger Str. 16, 93049 Regensburg, 49°01'08.2"N 12°04'50.9"E

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St. Emmeram,
Regensburgs ältestes Hotel

Lange bevor es Hotels gab, boten Klöster Reisenden eine Möglichkeit zum Einkehren und zu Übernachten. In Regensburg besaß das Kloster St. Emmeram ein solche Gästehaus. Wo genau es gestanden hat, ist heute unklar.

Emmeramspl. 3, 93047 Regensburg, 49°00'57.9"N 12°05'35.2"E

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St. Ignatius Bruderhaus,
Katholiken müssen leider draußen bleiben

Bruderhäuser waren Stiftungen für alte Handwerker, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten waren. Weil man in Regensburg nur als Lutheraner das Bürgerrecht bekommen konnte, blieb diese Unterkunft der katholische Bevölkerung verwehrt.

Emmeramspl. 12, 93047 Regensburg , 49°00'58.0"N 12°05'39.4"E

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St. Salvator Waisenhaus,
„andächtig und mit gebogenen Knyen“

Um die katholischen Waisenkinder von der Straße zu holen, gründete Weihbischof Gottfried Langwerth diese Einrichtung. Das Leben hier war geprägt von den heiteren Bildern in der Kirche – und einem strengen Alltag.

Heiliggeistgasse 7, 93047 Regensburg, 49°01'05.0"N 12°06'19.7"E

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Pestinhof,
Auf der letzten Reise durch die Nacht

Nach den Belagerungen in den 1630er-Jahren errichtete man auf dem Unteren Wöhrd ein neues Pest-Lazarett. Seine große Bewährungsprobe kam bei der Epidemie von Juli 1713 bis zum Februar 1714 als Regensburg mindestens ein Drittel seiner Bevölkerung verlor.

Wöhrdstraße 93, 93059 Regensburg, 49°01'12.7"N 12°06'53.5"E

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